FAQ Käufer

Bei Anfragen per Telefon oder E-Mail, über unsere Homepage oder über ein Immobilienportal entsteht automatisch ein sogenannter Fernabsatzvertrag. Wir sind in diesem Fall gesetzlich dazu verpflichtet, Sie über Ihr Widerrufsrecht zu unterrichten. Mit dem Abschluss eines Fernabsatzvertrags entstehen keine Kosten. Eine Provision wird selbstverständlich nur dann fällig, wenn auch eine erfolgreiche Vermittlung stattgefunden hat. Besichtigungen sind natürlich kostenlos.

Diese Frage kann nur eine Fachperson beantworten. Ein „Bauchgefühl“ oder der „gut gemeinte Ratschlag“ aus der Bekanntschaft birgt die Gefahr, das gefundene Objekt überteuert zu kaufen.

Durch unsere unabhängige Marktwertermittlung ermitteln wir den realistischen Marktpreis für Sie und schützen Sie damit vor einer überhöhten Kaufpreiszahlung.

Gern beraten wir Sie hinsichtlich der Vorprüfung des Objekts und über eventuelle Risiken. Wenn Sie möchten, empfehlen wir Ihnen dann auch einen Bausachverständigen.

Für Sie als Käufer ist es von wesentlicher Bedeutung, dass Ihre Finanzierung geregelt ist. Seien Sie vorbereitet, denn sollte Ihnen Ihre Traumimmobilie über den Weg laufen, haben Sie bei einem geprüften Finanzierungsrahmen zeitlich einen entscheidenden Vorteil.  Denken Sie daran: andere suchen auch.

Wir beraten Sie gern hinsichtlich der Finanzierung. Sie binden sich nicht nur an eine Immobilie, sondern auch an eine Bank und deren Konditionen.

Theorie und Praxis klaffen leider oft auseinander, wenn es um das Thema Verhandeln geht. Schließlich geht es um sehr viel Geld und oft fehlt es an Übung und Preisvergleichbarkeit.

Unsere Erfahrung zahlt sich gerade bei der Verhandlung des Kaufpreises aus, wenn es gilt, einen fairen Kaufpreis zu verhandeln und zu argumentieren.

Die Dokumentation sollte vollständig und umfassend sein. Wichtige Unterlagen sind zum Beispiel Grundrisspläne, Katasterplan, Grundbuchauszug, Gebäudeversicherungsnachweis etc.

Wir werden Sie hierbei vollumfänglich unterstützen.

Wir stimmen mit dem Käufer und Verkäufer die wichtigsten Vertragspunkte ab und lassen den jeweiligen Notar einen Vertragsentwurf anfertigen. Anhand des Entwurfes können sich der Käufer und der Verkäufer eingehend auf die Verbriefung vorbereiten.

Ein Immobilienerwerb in Deutschland kann nur bei einem zugelassenen und vereidigten Notar erfolgen. Der Notarvertrag wird vom Notar sachverständig geprüft und erstellt, er wird im Beisein eines Notars unterschrieben.

Der Kaufpreis wird erst fällig, nachdem im Grundbuch ein Reservierungsvermerk eingetragen wurde. Dies nennt sich Auflassungsvormerkung. Das Grundbuch ist das offizielle Eigentumsverzeichnis aller Grundbesitze in Deutschland. Die Umschreibung im Grundbuch wird durch den Notar überwacht.

Des Weiteren müssen alle behördlichen Genehmigungen vorliegen. Dies hat den Zweck, dass ein Objekt nicht zeitgleich an mehrere Käufer veräußert werden kann. Der Käufer hat also hinsichtlich seiner Kaufpreiszahlung und der Eigentumsübertragung Sicherheit durch die einzelnen Grundbucheintragungen.

Außerdem müssen alle alten Hypotheken gelöscht sein. Man spricht hierbei von einer Lastenfreistellung.

Der Notar übernimmt die komplette Durchführung und Abwicklung des Notarvertrages.

Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Notarvertrages wird keine Zahlung geleistet. Der Notar informiert alle Parteien über die Kaufpreisfälligkeit.

Der Besitz-Nutzen-Übergang erfolgt normalerweise nach vollständiger Kaufpreiszahlung. Erst dann gehen alle Erträge, wie Mieten, aber auch alle Kosten auf den Käufer über.

Diese Kosten werden als Erwerbsnebenkosten bezeichnet. Hierzu zählen alle Kosten, die in Verbindung mit dem Kauf einer Immobilie oder eines Wohneigentums zusätzlich zum regulären Kaufpreis anfallen. Diese sind:

  1. Die anfallenden Notarkosten: Hierin enthalten sind beispielsweise die Kosten für die Beurkundung des Kaufvertrages und das Einholen der benötigten Genehmigungen. Die Notarkosten liegen je nach Umfang der getätigten Leistungen bei durchschnittlich 1,5 Prozent des Kaufpreises.
  2. Die jeweils gültige Grunderwerbsteuer: Sie ist an das Finanzamt zu zahlen.
  3. Kosten für einen in Anspruch genommenen Makler: Werden die Leistungen eines Maklers in Anspruch genommen, so wird in der Regel bei Abschluss des Kaufvertrages eine Maklercourtage fällig.

Wenn Sie per Internet, Telefon oder E-Mail eine Anfrage zu einer Immobilie stellen, kommt ein Maklervertrag zustande. Seit 2014 muss der Makler den Interessenten darauf hinweisen und ihm ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen einräumen. Nach der eingegangenen Anfrage erhalten Sie das gewünschte Exposé mit Widerrufsbelehrung und Widerrufsformular.

Bevor weiter fortgefahren werden kann, müssen Makler entweder 14 Tage warten oder Sie bestätigen, dass der Makler schon vorher tätig werden darf. Entweder durch Klick-Bestätigung in der E-Mail oder auch durch Antwort auf die erhaltene E-Mail mit dem Exposé.

Kosten, wie bspw. Maklercourtage, entstehen vor einem Kauf nicht, es sei denn, es wurde ausdrücklich vereinbart.

Eine Provision wird grundsätzlich nur fällig, wenn Sie eine Immobilie erwerben, vorher nicht.